Harmful

Style:

Das Frankfurter Trio, bestehend aus Aren Emirze (Gitarre, Vocals), Chris Aidonopoulos (Bass) und Nico Heimann (Drums), gründet sich 1992 in Frankfurt. Der kräftige Rocksound wurzelt musikalisch in Bands wie Noise oder Helmet.

Nach kleineren Konzerten und einigen Demos unterschreiben Harmful Anfang 1995 einen Plattenvertrag bei Blunoise Records und bringen den gleichnamigen Longplayer heraus. In den kommenden Jahren machen sie sich als Support-Band u.a. für Slayer, Machine Head und Iggy Pop einen Namen.

Nach dem zweiten Album „Apoplexy.136“ trennen sie sich von Blunoise, um bei BMG ihre folgenden zwei Werke („Counterbalance“ und „Wromantic“) zu veröffentlichen. Dann unterschreiben sie im 2003 einen Vertrag bei SPV. Dort erscheint im September „Sanguine“. Doch die Label-Reise geht weiter.

Der Wechsel zu Noisolution bringt Harmful einen neuen Sound, verantwoortlich dafür Produzent Kurt Ebelhäuser (Blackmail/Scumbucket). Er verpasst der Band auf  „Sis Mas“ die Portion Popattitüde, die die schwer verdaulichen Vorgänger immer ein wenig vermissen ließen. So klingen Harmful auf ihrer sechsten Platte bei aller Kraft und Energie eingängiger denn je.

2007 erscheint das nächste Album „7“. Billy Gould, der ehemalige Bassist von Faith No More, fungiert als Produzent, Flemming Rasmussen (u.a. Metallica) als Mischer. Kurz darauf steigt Billy tatsächlich als Gitarrist ein. Die Zusammenarbeit hält aber nicht lange an. Bereits beim nächsten Album, dass 2010 erscheint, ist Harmful wieder als Trio unterwegs. „Cause“ ist dennoch ein sehr heftig knackendes Stück Alternative/Noise-Rock.

2014 löst sich die Band nach über 20-jährigem Bestehen auf.