2004, vier Jahre nach der eigentlichen Gruendung im Ostwestfaelischen Bielefeld, fiellen KATE MOSH - mittlerweile eine Berliner Band - erstmals einer breiten Oeffentlichkeit auf. Weitere vier Jahre spaeter musste man sie dem Musikinteressierten nicht mehr vorstellen. Sie gehoerten zu den etablierten Namen im Socalled Indierock. Die Presse ueberschlug sich zu Lobpreisungen, Radio liebt und spielt sie, und in der Clubszene sind sie ein fester Bestandteil. Eine Band, der man alles zu traute und die gerne als "Hoffnungstraeger" tituliert wurde. Wurde? Wurde! Aber der Reihe nach...
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KATE MOSH machten aber auch alles richtig. Es geht nicht um Trends und den kurzfristigen Erfolg, sondern sie geniessen den Weg, das Machen, die kleinen Erfolge, die sich einstellen. Eine Band, die den DIY Gedanken aufgesogen hat. So erschien ihr Debuetalbum "Life Is Funfair" im Mai 2004 auf sinnbuSRecords, wo sie selber kraeftig Hand anlegten. Schnell baut sich alles auf, Radio-Airplay, Sampler, Konzerte, Touren, Festivals. Auch Support-Touren vom Feinsten mit Sparta oder Aereogramm helfen zu wachsen und sind ein weiterer Schritt.
Ende 2005 kam die 5 Track EP "it s 4 A.m. and already hell" bei Noisolution, die furios und lautstark den naechsten Schritt einlaeuten konnte. Dann wieder Konzerte, ein Wechsel am Schlagzeug und Touren, die u.a. nach England und in andere Nachbarlaender fuehrten. Letztendlich kommt 2006 mit "Breakfast Epiphanies" ein Album der Sonderklasse. Die Medien stehen hinter ihnen und jubeln. Interesse aus England brodelt auf und wieder ab, weitere Touren, Videodreh, Airplay galore, Promotion, Interviews… An Ende hat KATE MOSH knapp 80 Shows in einem Jahr hinter sich, was beeindruckend ist und die Spielfreude staerkt. Verluste wurden nur am Viersaiter erlitten, die aber mit Pierre Tuerkowsky schnell ausgeglichen wurden. Ein Remix der Strike Boys und als Antwort eine KATE MOSH Cover Version eines Strike Boys Songs finden sich letztendlich auf einer 12" Maxi-Single wieder, die puenktlich zur neuen Konzertrundreisen Ende 2007 kam. Das neue Jahr wurde dann mit einer 3-Track-EP 7" eingeleitet, die bei Flight13 exclusiv herauskam. Es brodelte und kochte an allen Ecken. Es schien, dass diese Band noch etwas zu erledigen hat, aber.. Urploetzlich war alles vorbei. Ein Album war fast komplett eingespielt und fertig, da loeste man sich auf. Bekam Kinder, vermietete Busse, wurde Berlins Untergrund-Modemann oder einfach Produzent und Musiker... Einfach so. Punkt. Aus.
Besetzung:
thom kastning /// gesang, gitarre
pierre türkowsky /// bass
sebastian cleemann /// gitarre
jens gathemann /// schlagzeug
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