Brother Grimm

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Albträume in Fuckmoll

 

Verwischter Geisterhausblues und grimmige Oden an Verblichene.

Das ist jetzt wieder so einer. Einer, der aussieht, als käme er aus dem Kohlebergwerk. Dabei stammt er von dort, wo sie es sich leisten können, zum Spaß so auszuschauen: Berlin.
Er heißt Dennis
Grimm und arbeitet als Brother Grimm.

Wie hieß es in den Kritiken zum Debütalbum so passend… “da denkt man an die Brüder selben Namens und ihre prächtigen Albtraum-Lieferanten für kleine und große Kinder“ und liegt nicht so falsch, auch wenn dieser Bruder hier alleine sein Werk vollendet. Und das ist kein Zufall, denn auch dieser Bruder Grimm widmet sich Albträumen, doch sind die seinen akustischer Natur.

 

 

 

Home Today, Gone Tomorrow

 

Dunkel, schwermütig und tief emotional. Nachtmusik. Alleinmusik. Kopfhörermusik.
Shoegazer-Drone-Blues? Verhallte Spacesounds, bedrohliche Loops, Echo-Gitarren  und vereinzelte Sound-Tupfer runden das Klangbild ab. Das zweite Album von Brother Grimm ist erneut ein dunkler Trip.  Der Aufkleber für die Genre-Schublade wurde schnell mit „Geisterhausblues“ beschriftet und “Albträume in Fuckmoll“ scheint da noch eine freundlich anmutende Beschreibung seines Sounds.